Bei sonnigem Biergartenwetter und kühlen Getränken diskutierte ich bei meinem politischen Stammtisch mit zahlreichen Anwesenden über die Kreispolitik. Angesprochen auf die am Wochenende oft langen Wartezeiten in der Notfallambulanz des Schwetzinger Kreiskrankenhauses, berichtete ich von den laufenden Umbauarbeiten: Der in die Jahre gekommene Ambulanzbereich mit der Notaufnahme im ersten Stock der Klinik wird derzeit für 6,6 Millionen Euro erweitert und modernisiert. Eine wichtige Neuerung ist die Ausstattung der zukünftig zur Verfügung stehenden acht ambulanten Behandlungszimmer: Sie werden mit sämtlichen für die Notfallbehandlung benötigten medizinischen Geräten ausgestattet sein. Ab dem Frühjahr 2015 sollen die erweiterten Räumlichkeiten bessere Behandlungsabläufe ermöglichen, wovon sowohl das Klinikpersonal als auch die Patienten profitieren werden.

Der Rhein-Neckar-Kreis ist ebenfalls zuständig für die beruflichen Schulen. Hier drohen durch das bildungspolitische Chaos der grün-roten Landesregierung große Gefahren für das berufliche Schulzentrum in Schwetzingen. Mehr als fünfzig Prozent aller Abiturienten kommen von beruflichen Gymnasien. Wir müssen aufpassen, dass die beruflichen Schulen von der Landesregierung nicht weiter vernachlässigt werden. Teure Doppelstrukturen durch die Einrichtung von gymnasialen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen braucht kein Mensch, aber sie wären gefährlich, weil sie die Existenz der erfolgreichen beruflichen Gymnasien gefährden. Deshalb hat die CDU-Kreistagsfraktion bereits ein Positionspapier beschlossen, um den beruflichen Schulen den Rücken zu stärken.